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Michaela Schrabeck: „Kinderspiel“, partizipatives, variables Objekt, Holz, Fotos, Koordinaten, 2014
Zum Gedenken an das Kriegsende vor achtzig Jahren widmet sich die Gruppenausstellung einem dunklen Thema: wie umgehen mit Krieg, Gewalt, Ängsten und negativen Gefühlen? Hilft es, die Themen zu umgehen? Oder kehren Sie dann geisterhaft wieder und suchen uns umso schlimmer heim?
Künstler:innen spüren oft einen inneren Drang, sich dunkler Themen anzunehmen. Ganz aktuell zeichnet die Ukrainerin Molly Route „Wartime Graphics“ in Kiew. Der „Veteran“ des Bildhauers Wolfgang Aulbach ruft tiefliegende Verwundungen auf. Christel Funks Malerei bezieht sich auf Gewalt innerhalb unserer Gesellschaft, während Michaela Schrabeck Familiengeschichte im 2. Weltkrieg thematisiert. Ganz subtil wiederum umkreist Ji Heaun Kweon negative Gefühle und die manchmal schwierigen Annäherungen zwischen Menschen.
Die emotionale Durchdringung mittels der Kunst kann befreiend sein. Trotzdem eine Content Warning: einige der Kunstwerke zeigen Gewalt und sind für Kinder und besonders sensible Personen evtl. nicht geeignet.
Geöffnet bis 25. Oktober 2025: Freitags 15-18 Uhr / Samstags 11-15 Uhr
Open Sunday am 28. September 2025 von 14-18 Uhr
Wegen Feiertag geschlossen am 3. und 4. Oktober 2025
