PRINTS CHARMING: Sieb- und Risodrucke lokaler Künstler*innen

Abb.: Axel Rössler: ANDERE MUSSTEN BLEIBEN (Fluchtarten aus der DDR), Siebdruck auf Papier, auf Holz montiert

Kunst, die greifbar bleibt: PRINTS CHARMING zeigt handgemachte Arbeiten aus Sieb- und Risodruck, bei denen das Werk Schicht für Schicht entsteht. Jede Auflage ist limitiert – und doch einzigartig. Hier trifft handwerkliche Präzision und künstlerischer Ausdruck auf Zugänglichkeit. Im Mittelpunkt steht die lokale Szene: Menschen, die mit Farbe, Fläche und Schichtung experimentieren und dabei Arbeiten schaffen, die sowohl ästhetisch als auch leistbar sind. Hier geht es um Austausch statt Exklusivität, um Teilhabe statt Distanz.
Die Ausstellung feiert lokale Kreativität und macht Kunst erfahrbar – erschwinglich, ehrlich, lebendig. 
Die Techniken:
Siebdruck: Farbe wird manuell Schicht für Schicht aufs Papier gedrückt. Das Ergebnis: intensive, leuchtstarke Werke.
Risodruck: eine umweltfreundliche, stencilbasierte Technik, deren kleine Imperfektionen Charme und Charakter erzeugen. Kein Druck gleicht dem anderen.
Die Teilnehmenden: Vincent Brod, Billa Burger, Melisa Cheese, Anna Devlin, Je Ji Jeong, Carolin Kallert, Benedikt Luft, Ludwig Pfeiffer, Axel Rössler, Ronja Schindler, Ellen Wagner, Windpark Books
Ausstellung vom 12. Juni (Eröffnung ab 18 Uhr) bis 11. Juli 2026
Geöffnet Do/Fr 14-17 Uhr und Samstags 13-17 Uhr

 

 

Glide Path – Marina Köstel

Foto: Marina Köstel, Reservoir 2025, Samt auf Aluminium, Glas, 200 x 20 x 65 cm

Die Galerie Der Mixer freut sich, mit Glide Path die Diplomarbeit der Künstlerin Marina Köstel zu präsentieren, entstanden im Kontext ihres Abschlusses an der Hochschule für Gestaltung Offenbach.

 

In ihrer installativen Arbeit nähert sich die Künstlerin unzugänglichen, hochorganisierten Innenräumen an, deren Präsenz körperliche Wahrnehmung beeinflusst und Zustände zwischen Nähe und Entzug, Orientierung und Imagination erzeugt. 

 

Eröffnung 21. Mai, 18 – 21 Uhr 

Öffnungszeiten Sa und So 15-19 Uhr und nach Vereinbarung

KUNST DENK PAUSE: Eine Lecture Performance von Thomas Sterna.

Am 24. & 25. April reflektiert der Kunstverein „Der MIXER E.V.“ den modernen Kunstbetrieb.

In einer interaktiven Performance beleuchtet Thomas Sterna die Abhängigkeiten zwischen Kunst, Wirtschaft und Politik. Erforschen Sie gemeinsam mit uns Handlungsspielräume für Kunstschaffende und Betrachter und diskutieren Sie die brennende Frage nach der künstlerischen Freiheit im heutigen System.

Freitag, den 24.4. 19 – 22 Uhr und Samstag, den 25.4. von 14 – 16 Uhr (Performance Sequenzen)

Foto: Thomas Sterna: Doubting Thomas (after Caravaggio) 2025, Foto-Abzug hinter Acrylglas matt;
Motivmaße: 63,5 x 40 cm (Außenmaße: 64,7 x 41,2 cm), ArtBox aus Aluminium, Profiltiefe 50 mm (Schwarz).

237.784 cm3 — Freie-Klasse Konzepte

Ein Blick nach unten. Der Boden als Ausstellungsfläche.

Wer die Galerie Der Mixer betritt, findet leere Wände vor. Stattdessen richtet sich der Blick nach unten auf einen erhöhten Boden, der die Galerie durchspannt und zur Ausstellungsfläche wird. Dieser konstruierte Boden fungiert als verbindendes Element zwischen unterschiedlichen künstlerischen Positionen; Arbeiten sind auf diesem zweiten Boden platziert, in ihn eingelassen oder verbergen sich darunter.

Durch diese Verschiebung werden klassische Sehgewohnheiten des Galeriebesuches bewusst gebrochen: Der Fokus wandert von der Wand – traditionell privilegierter Ort der Präsentation – auf den Boden, jenes omnipräsente, doch oft übersehene Element des Raums. Dort werden Fragen von Flächenaufteilung, Nutzung, Materialität und Zugänglichkeit unmittelbar erfahrbar. Ohne namentliche Zuordnung tritt die gemeinsame Fläche in den Vordergrund.

Die Freie Klasse der Hfg Offenbach  präsentiert sich in ihrer ersten gemeinsamen Ausstellung als Kollektiv abseits individueller Autor- und Autorinnenschaft.

GEÖFFNET VOM 21. Februar bis 16. April 2026:

Donnerstag, Freitag von 14-7 Uhr / Samstag 13-18 Uhr

EVENTS: 14.3.: Pic Nic & Readings / 28.03. Carrera and Drinks / 22.02 + 29.03: Open Galleries Sunday (alle Galerien Frankfurt Mitte) / Soft Opening 13.03.


A Look Downwards. The Floor as Exhibition Space.

Upon entering the Der Mixer gallery, visitors are greeted by empty walls.

Instead, their gaze is drawn downwards to a raised floor that spans the gallery and becomes the exhibition space. This constructed floor acts as a connecting element between different artistic positions; works are placed on this second floor, embedded in it, or concealed beneath it. This shift deliberately disrupts traditional gallery viewing habits: The focus moves from the wall—traditionally the privileged site of presentation—to the floor, that omnipresent yet often overlooked element of the space. There, questions of spatial division, use, materiality, and accessibility become directly tangible. Without any specific attribution, the shared space takes center stage.

The Free Class of the Offenbach University of Art and Design presents itself in its first joint exhibition as a collective, independent of individual authorship.

OPEN FROM February 21 to April 16, 2026: Thursday, Friday from 2 pm to 7 am / Saturday 1 pm to 6 pm

EVENTS: March 14: Picnic & Readings / March 28: Carrera and Drinks / February 22 + March 29: Open Galleries Sunday (all galleries in Frankfurt Mitte) / Soft Opening March 13

BODY EXTENSIONS – Soloperformances und Ausstellung

Eröffnung am 31.01.2026 um 17:00 Uhr
Ausstellung vom 01.02.2026 bis 14.02.2026

 

..eine Hand ragt aus einer Matratze, Erinnerungsfetzen fliegen durch den Raum, ein Waschmaschinenkarton scheint sich zu bewegen…

Ein Leistungskurs Kurs der Karl-Rehbein-Schule Hanau realisiert in Kooperation mit dem International Performance Association (IPA) e. V. das Performanceprojekt „Body Extensions“.

Ausgehend von der Frage, wie sich der menschliche Körper erweitern, transformieren und in den Raum hineindenken lässt, entwickelten die Teilnehmenden individuelle Körpererweiterungen. Diese fungieren nicht als Kostüm oder Illustration, sondern als performative Werkzeuge: Als dreidimensionale Bilder, die im Raum aktiviert werden und neue Bewegungen, Haltungen und Wahrnehmungen hervorbringen. Historische Bezüge aus Performancekunst, Mode, Film und Alltagskultur treffen dabei auf persönliche Fragestellungen und experimentelle Materialentscheidungen.

Am 31. Januar 2026 präsentieren die Schüler*innen nun ihre Soloperformances in der Galerie DER MIXER, Frankfurt am Main. Zu sehen sind performative Arbeiten zwischen Körper, Objekt und Raum – konzentriert, fragil, widerständig.

Bis Samstag, den 14. Februar 2026, können Besucher*innen der Galerie Ausstellungsstücke, Relikte sowie Video- und Fotoarbeiten zu den Performances sehen. 

Die Veranstaltung wurde ermöglicht durch die großzügige Förderung des Bildungsprogramms KUNSTVOLL des Kulturfonds Frankfurt RheinMain.

Programm

17:00 Uhr: Eröffnung

Jürgen Fritz (Vorstand des Mixer e.V.)

Christine Biehler (Projektverantwortliche für „Body Extensions“)

Ab 17:30 Uhr: Performances

Soloperformance von Lea-Marie Biehler:

Gründungsmitglied des Mixer e. V..  Performance im Rahmen des Kunstseminars „Poesie und Politik in der Plastik“ an der Goethe-Universität Frankfurt

Performances von Schüler*innen der Karl-Rehbein-Schule Hanau:

Dan Thi Pham, Giuliana Pfaff, Eda Kalmik, Elias Harmanus, Emil Brandt, Kristina Spengler, Diana Sorsov, Lilly Emmerling

DER MIXER GOES KUNSTVEREIN

Jürgen Fritz, „Ohne Titel“, Performance Fotografie Nr. 247, Farbfotografie auf Papier, 55cmx19,8cm. Künstlerin: Andrea van Gelder, Den Haag, 2017.

Schon seit mehr als 8 Jahren gibt es die Galerie
DER MIXER in der Frankfurter Innenstadt.
Gegründet von Thomas Sterna und als Kunstkollektiv
geführt, lag der Schwerpunkt schon
immer auf experimenteller Kunst.
Mit der Gründung eines gemeinnützigen
Vereins wird die Galerie nun auf eine neue
Basis gestellt.
Der neue Verein führt die Galerie weiter als
Raum für:
-Experimentelles und Sperriges
-Kunsterlebnisse und Begegnungen
-Performance Art und LIVE ACTS
-Workshops und Vermittlungsformate
-internationale Austauschprojekte.
Zur Feier der Vereinsgründung und um den
jungen Verein zu fördern, haben die
Gründer*innen befreundete Künstler*innen
eingeladen, um gemeinsam auszustellen.

ERÖFFNUNG

am Freitag, den 31.10.2025 um 19:00 Uhr

PROGRAMM

BENEFIZ-AUSSTELLUNG
MIT WERKEN VON

Petra Abroso, Christine Biehler,
Markus Daniel, Jürgen Fritz, Molly Route,
Michaela Schrabeck, Thomas Sterna,
Valeria Stufflesser, Zischg + Kolt.

20:00 Uhr: Eröffnungsrede von Thomas Sterna

20:30 Uhr: Performance von Jürgen Fritz

Bevor wir an die Erde zurückerstatten unser
missbräuchlich verwendetes Genmaterial
(Live-Loop-Performance für Text, Stimme,
Stepper und Gitarren-Tuner)

HEIMSUCHUNG / HAUNTED

Abbildung:

Michaela Schrabeck: „Kinderspiel“, partizipatives, variables Objekt, Holz, Fotos, Koordinaten, 2014

Zum Gedenken an das Kriegsende vor achtzig Jahren widmet sich die Gruppenausstellung einem dunklen Thema: wie umgehen mit Krieg, Gewalt, Ängsten und negativen Gefühlen? Hilft es, die Themen zu umgehen? Oder kehren Sie dann geisterhaft wieder und suchen uns umso schlimmer heim?
Künstler:innen spüren oft einen inneren Drang, sich dunkler Themen anzunehmen. Ganz aktuell zeichnet die Ukrainerin Molly Route „Wartime Graphics“ in Kiew. Der „Veteran“ des Bildhauers Wolfgang Aulbach ruft tiefliegende Verwundungen auf.  Christel Funks Malerei bezieht sich auf Gewalt innerhalb unserer Gesellschaft, während Michaela Schrabeck Familiengeschichte im 2. Weltkrieg thematisiert. Ganz subtil wiederum umkreist Ji Heaun Kweon negative Gefühle und die manchmal schwierigen Annäherungen zwischen Menschen.

Die emotionale Durchdringung mittels der Kunst kann befreiend sein. Trotzdem eine Content Warning: einige der Kunstwerke zeigen Gewalt und sind für Kinder und besonders sensible Personen evtl. nicht geeignet.

Geöffnet  bis 25. Oktober 2025:  Freitags 15-18 Uhr / Samstags 11-15 Uhr 

Open Sunday am 28. September 2025 von 14-18 Uhr

Wegen Feiertag geschlossen am 3. und 4. Oktober 2025


 

MÜDIGKEIT / SLEEPINESS

Anja Hantelmann, Kaya & Blank, Martina Borsche, Elena Carr, Julia Koschler, Johanna Locher, Vanessa Luschmann, Veronica Moroder, Franziska Schrödinger, Elsa Zasche, sowie Sound von H3xe

Vom 08.08. – 24.08.2025
Geöffnet Freitag 15-19 und Samstag 11-15 Uhr – sowie n.V.
Open Sunday und Finissage am 24.8.2025 von 14-18 Uhr

Diese Ausstellung versteht sich als Kommentar zu unserer beschleunigten Gegenwart. Sie zeigt „Müde Zines“, organisiert und kuratiert von Lukas Picard. Es ist eine Sammlung von risographisch gestalteten Drucken in der neun Künstler*innen „die Möglichkeit zurückerobern, müde zu werden, müde zu sein und einander davon zu erzählen. Sie zeigen, dass unsere Müdigkeit weit mehr ist als eine persönliche Befindlichkeit, Müdigkeit verweist auf ermüdende Strukturen.“

Die Zines werden kontrastiert durch die Werke von Anja Hantelmann aus der Serie „Was das Zimmermädchen sieht“. Ihre Malerei (Eitempera auf Nessel) erzählt von der gleichzeitigen An- und Abwesenheit der Schlafenden durch die Abdrücke ihrer Körper. Geht es hier um Reisende auf der Suche nach Erholung? Oder gar um Spuren eines heimlichen Rendezvous – Flucht aus dem Alltag? Es bleibt verborgen und unserer Interpretation überlassen.

Zu den Exponaten lässt sich Sound von H3xe aufrufen, die ihre ursprünglich für Clubs produzierten Tracks hier in entschleunigter Form hörbar macht.

Abbildung: „Die Müdigkeit“, Zines in
Risodruck-Technik, Idee und Kuratierung: Lukas Picard


 

„As If It Was“

GRETA FAY – Fotografie  / PIERRE VERAGO – Malerei, Installation

17. Juli bis 3. August 2025

Pierre Veragos Leinwände und Installationen zeigen ihre Wirkung im Prozess der Betrachtung. Subtiles offenbart sich hinter den Spuren teils roher Bearbeitung. Mit hintergründiger Ironie stellt Verago die Konventionen von Malerei und Bildträger in Frage und denkt sie zugleich konsequent neu. Material steht im Zentrum seines forschenden Schaffens und wird durch gezielte Bedeutungsverschiebungen neu kontextualisiert. So entstehen Werke, die zwischen Zartheit und Widerstand oszillieren.

Greta Fays Fotografien sind ebenfalls von Subtilität geprägt. Sie erzeugen eine unbestimmte und vorläufige Stimmung. Hier geht es nicht um den schönen Schein, sondern um Innerlichkeit. Zwischenstände und flüchtige intime Momente. Ihre Fotografien stellen still Fragen: nach Verbundenheit, nach Bedeutung, nach dem Platz einer Generation, die fragend durch die Welt geht.

Eröffnung am Donnerstag, dem 17. Juli 2025 von 18-22 Uhr – wir freuen uns auf Euch!

 

 

 ein Haufen Jeans (ohne Titel) von Pierre Verago

Nora – Greta Fay


 

KUNSTPAUSE / ARTBREAK

27.Juni bis 30. August 2025
Diesen Sommer geht das Kunstkollektiv DER MIXER FRANKFURT neue Wege. Die Galerie verwandelt sich vom „White Cube“ zu einem Ort für Erholung, Kontemplation und Austausch. Geboten werden kurzfristig wechselnde Ausstellungen, Gespräche und Platz zum Verweilen mit kühlen Getränken.
Zum Auftakt zeigen wir:
ANDREA INTERSCHICK – In den Wäldern 
Die Künstlerin ist formal und inhaltlich eine Grenzgängerin. Ihr Werk lebt von subtilen Brüchen: formal bricht sie ihre farbensatte gegenständliche Malerei mit abstrakten Pinselschwüngen auf. Der spontane Duktus legt die Freiheit und Schnelligkeit des Malprozesses offen und verleiht den Werken lebendige Ausdruckskraft.
Inhaltlich entpuppen sich die Bilder als Vexierspiel: zunächst friedlich wirkende Naturmotive sind bei näherem Hinsehen oft unheimliche Orte, in die der Mensch mit Krieg und Gewalt einbricht.
Andrea Interschick studierte an der Akademie in Berlin und lebt und arbeitet in der Nähe von Frankfurt.
Ausstellung kuratiert von Michaela Schrabeck
Öffnungszeiten: Freitag von 16-19 + Samstag von 12-15 Uhr – sowie nach Vereinbarung: Tel. 0151 20632057
Andrea Interschick, „Totholz“, 2022, Öl auf Leinen, 80 x 100 cm
Andrea Interschick, „Vermächtnis des Waldes“, 2022, Öl auf Leinen,
80 x 100 cm

Thomas Sterna ACH…ICH…

Künstlerische Arbeiten 1990 -2025

Eröffnung: Freitag, den 9.5.25, 19 Uhr

Ausstellungsdauer: 10.5. – 21.6.25

„Die Weltlage spitzt sich dramatisch zu: Eine steigende Zahl autoritärer Machthaber, drohende Klima-Kipppunkte, wachsende ökonomische Verwerfungen und zahlreiche kriegerische Auseinandersetzungen signalisieren, dass das Versprechen der Moderne, alles werde für alle kontinuierlich besser werden, nicht mehr gilt. Zugleich verhalten sich viele Politiker, allen voran der neue amerikanische Präsident, wie frühe Avantgardist*innen und praktizieren „kreative Zerstörung“. Die Kettensäge z.B., in den Achtzigern noch primär ein neues, von traditionell orientierten Kunstrezipienten mit Misstrauen betrachtetes Werkzeug künstlerischen Ausdrucks, wird jetzt unter dem Beifall der Massen, aber auch vieler europäischer Politiker*innen aus dem konservativen oder liberalen Lager, vom argentinischen Präsidenten Javier Milei oder Elon Musk triumphierend auf Wahlbühnen geschwenkt. 

Für mich stellte und stellt sich in diesem Kontext gerade täglich die Frage, wie ich mit diesem neuen Außen umgehen soll. Es gibt Kolleg*innen, die laut eigener Aussage aufgehört haben, Zeitungen zu lesen und Nachrichten zu hören, mit der Absicht, sich stattdessen ganz auf sich selbst und die eigene Arbeit zu konzentrieren. Ich halte das für problematisch, denn es gibt heute, auch wenn einzelne Tech-Milliardäre das Gegenteil behaupten, keinen Platz mehr auf dieser Welt, wo wir vor den Folgen der dramatischen Veränderungen sicher sein könnten. Formaler Eskapismus kann also keine Lösung sein, rein politischer Aktivismus wohl auch nicht. (Das können andere besser.) In der Mitte zwischen diesen beiden Polen sollte aber nach wie vor ausreichend Platz für „sensible“ Künstler*innen sein, „Haltung“ zu zeigen und über den „eigenen Rahmen“ hinaus Verantwortung zu übernehmen.“ (Thomas Sterna) 

Ausstellungsdoku:


 

Gerhard Johann Lischka: Kontakte

Geistesgegenwertige Reflexionen – Bilder, Texte und Videos

Eröffnung: Freitag 14.03.2025 um 19 Uhr

Einführung: Thomas Sterna

Ausstellung: 15.03. – .03.05. 2025

geöffnet: Freitags von 15-18 und Samstags von 12-16 Uhr

Offener Sonntag: 06.04.2025  14-18Uhr

und nach telefonischer Vereinbarung +49 01713173041

DER MIXER FRANKFURT Galerie

Fahrgasse 22

(Direkt gegenüber MMK)

60311 Frankfurt am Main

http://www.dermixerffm.eu

 

»Lischkas Denken geschieht im Interesse, Dualismen aufzulösen:
Im Dazwischen von Körper und Geist, Aktuellem und Virtuellem, Theorie und Aktion. Deswegen hat sein Sprechen etwas Ansteckendes.
Es infiziert reine Gedanken mit schmutzigen Ideen, es lässt getrennte Systeme korpulieren, löst akademische Kategorien auf und bastardisiert Theorie mit Leben. “ (Thomas Feuerstein)

Gerhard Johann Lischka (* 1943 in Muntlix, Österreich) ist ein Kulturphilosoph, Medientheoretiker und Kurator. Er lebt und arbeitet in Bern.

Lischka studierte Philosophie, Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte in München und Bern. Ab 1969 organisiert er Symposien, veranstaltet Aktionen und kuratiert Ausstellungen. Er konzipiert Radio- und TV-Sendungen zur Thematik neuer Strömungen in der Philosophie und der zeitgenössischen Kunst. Als Gastdozent ist er an der Universität Essen, am San Francisco Art Institute (SFAI), an der Universität für angewandte Kunst in Wien, an der Fachhochschule Köln, an der F+F Schule für Kunst und Design Zürich sowie an der Hochschule der Künste Bern HKB tätig.

1985 kuratierte er die Ausstellung Alles und noch viel mehr im Kunstmuseum Bern und in der Kunsthalle Bern. 1992 kuratierte er die Ausstellung Der entfesselte Blick im Kunstmuseum Bern und im Seedamm Kulturzentrum Pfäffikon SZ.

In Kooperation mit dem Kunstmuseum Bern und dem Benteli Verlag Bern leitete er von 1992 bis 1996 die Symposienreihe Am Nerv der Zeit mit den Philosophen Jean Baudrillard, Vilém Flusser, Niklas Luhmann, Paul Virilio und den Kunstschaffenden Marina Abramović und VALIE EXPORT und Peter Weibel. (Quelle: Wikipedia)